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Arabische U-Boote für die Bundeswehr?

ThyssenKrupp verhandelt über den Verkauf seiner U-Boot-Werft an Abu Dhabi Mar

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die deutschen Werften stecken weiter tief in der Krise. Einige Konzerne suchen deshalb ihr Heil im Ausverkauf. Davon betroffen sind teilweise auch militärisch äußerst brisante Bereiche, wie der U-Boot- und Kriegsschiffbau.

Einen der größten Stände auf der Weltleitmesse der Schiffbauindustrie präsentiert wie in den Vorjahren der deutsche Stahlbaukonzern ThyssenKrupp. Die internationale Schiffbaumesse SMM öffnet heute ihre Tore in Hamburg. 2003 Aussteller aus 58 Nationen werden in elf Hallen vom Schiffspropeller über Offshoreplattformen bis zur Anti-Piraten-Schallkanone die gan-ze Palette der Meerestechnik vorstellen. Mit dabei ist auch ThyssenKrupp Marine Systems. Doch das Traditionsunternehmen aus Essen ist gerade dabei, sich aus dem Schiffbau weitgehend zurückzuziehen. Als einziger Interessent für den Kriegsschiff- und U-Boot-Bau für die deutsche Bundeswehr steht derzeit ein Konzern aus Abu Dhabi bereit.

Während der Weltschiffbau boomt, steht die Stimmung an den deutschen Küsten auf Krise. Die industriellen Flaggschiffe Norddeutschlands, die Werften, drohen »leer zu laufen«, warnt die IG Metall: Die meisten alten Aufträge sind bald abgearbeitet und neue ...


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