Spekulation mit dem Hunger

Durch strenge Regulierung ließen sich schädliche Geschäfte mit Getreide unterbinden

Spekulationen sind nicht die Ursache des jüngsten globalen Preisanstieges bei Getreide – doch sie sorgen für eine gefährliche Verschärfung der Lage.

»Hunger macht reich«, stellte anlässlich des heftigen Preisanstiegs bei Getreide vor zwei Jahren ein Nachrichtenmagazin fest. 2008 war der Preis für Weizen trotz hervorragender Ernten von 150 auf über 400 US-Dollar die Tonne geklettert. Die Zahl der Hungernden stieg von 850 Millionen auf über eine Milliarde Menschen. Doch wer sein Geld rechtzeitig in Warentermingeschäfte mit Agrarrohstoffen gesteckt hatte, konnte prächtig verdienen: Der Preis für Reis etwa schoss kurzfristig regelrecht durch die Decke. Zeitweise mussten über 800 Dollar die Tonne gezahlt werden. In vielen Ländern Afrikas und Asiens brachen Hungerrevolten los.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: