Tomaten in den Topf, Monstera ins Haus

  • Von Brigitte Müller, Hobbygärtnerin und Umweltautorin
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Es ist kalendarisch zwar noch Sommer, aber überall werkelt schon der Herbst. Und dazu gesellen sich reizvollerweise Blüten an Sträuchern und Stauden, die eigentlich im Frühling ihren großen Auftritt haben: Am Ranunkelstrauch hängen gelbe Bommeln, die Weigelie schmückt sich noch einmal sparsam, und sogar manche Bergenie trumpft mit neuem Blütenschaft auf. Dieses Nebeneinander von Werden und Vergehen in der Flora zählt für mich zu den besonderen Reizen in dieser Jahreszeit. Weshalb sich Herbstputz in engen Grenzen hält; ich beobachte lieber – und ernte.

Zum Beispiel Lycopersicon esculentum oder schlicht Tomate, abgeleitet vom aztekischen Tomatl. Dieses Nachtschattengewächs fristete ebenso wie die Kartoffel in Europa lange ein Dasein als Zierpflanze. Erst mit Beginn des 20. Jahrhunderts kamen die Europäer auf den Geschmack; erstaunliche 400 Jahre brauchten sie dafür, nachdem sie ...


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