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Spiel von Licht und Farben

Auf den Spuren der Impressionisten in der Normandie

  • Von Jürgen Hahm
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Steil schlängelt sich der Weg bergab in ein schmales Felstal; an seinem Ende das Meer. Staunend bleiben die Wanderer stehen. Der Anblick der Atlantikküste in der Normandie ist einfach überwältigend. Am Ufer ragen weiße Felsen, durchsetzt mit rotbrauner Erde, bis zu 100 Meter senkrecht in die Höhe. Davor das Meer, je nach Tiefe und Sonneneinstrahlung in den Farben gelbgrün, türkis und blau.

Eine Augenweide, die schon vor 140 Jahren Maler scharenweise anzog. Sie stellten ihre Staffeleien direkt in der Landschaft auf, brachten ihre Eindrücke von den Naturschauspielen unmittelbar dort auf die Leinwand. Diese Art zu malen war neu und unerhört – weswegen sie von ihren akademischen Kollegen, die konservativ im Atelier malten, anfangs als »Impressionisten« beschimpft wurden. Daraus wurde später eine Kunstrichtung, die sich auch bis in den Süden Frankreichs ausbreitete. Hier in der Normandie aber ist die Wiege des Impressionismus. Für das...


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