Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Der Riecher der Mücken

Stechende Insekten lassen sich mit Düften vergraulen

  • Von Margit Mertens
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Der Sommer hat auch seine Schattenseiten. Entweder ist er zu heiß oder man wird bei feuchterem Wetter von Stechmücken heimgesucht.

Sie sind zart, höchstens 1,5 Zentimeter groß und verfügen doch über bemerkenswerte Fähigkeiten. So soll das nervige »Tssss« nicht den Menschen warnen, sondern den passenden Sexualpartner anlocken. Es wird beim Flügelschlag durch kleine Schwingkolben erzeugt, durch spezielle Hörorgane an den buschigen Antennen wahrgenommen und klingt bei jeder Art anders. Und Arten gibt es genug, weltweit mindestens 3500, in Deutschland alleine rund 50. Durch die für jede Art einzigartigen Summtöne kommt es bei der Begattung nicht zu Verwechslungen. Dabei ist das Surren der Weibchen generell tiefer als das der Männchen. Schade nur, dass Menschen diesen Unterschied nicht hören können. Bei hohen Tönen könnten wir ganz gelassen bleiben: Es stechen nur die Weibchen.

Bei der Suche nach einer Blutmalzeit lassen sich Mücken vom Ger...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.