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Frankfurter Societät vor der Zerschlagung

Dem renommiertem Verlagshaus in Frankfurt am Main droht Tarifflucht

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Gegen die Aufspaltung der renommierten und traditionsreichen Frankfurter Societätsdruckerei (FSD) und eine damit einhergehende Aushebelung von Tarifverträgen und Arbeitnehmerrechten macht jetzt die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di mobil.

Ende August hatten FSD-Betriebsräte zwischen Tür und Angel erfahren, dass das Management der Firma eine Aufspaltung des Unternehmens mit weitreichenden Folgen betreibt. So sollen dem Vernehmen nach bisherige FSD-Betriebsteile mit derzeit insgesamt rund 700 Beschäftigten in drei neue Firmen umgewandelt werden. Dabei entstünde eine separate Verwaltungs-Holding für den kaufmännischen und Verwaltungsbereich und eine Medien GmbH vor allem für den Redaktionsbereich der Tageszeitung »Frankfurter Neue Presse« (FNP) mit ihren Lokalablegern in Rhein-Main-Gebiet, Taunus, Wetterau und der Region Limburg. Das moderne FSD-Druckzentrum in der Gemeinde Mörfelden-Walldorf südlich des Frankfurter Rhein-Main-Flughafens soll die dritte Firma umfassen. Eine Eintragung in das Handelsregister ist dem Vernehmen nach bis zum 30. September geplant.

Da die angedachte Verwaltungsholding mit rund 95 Angestellten unter der magischen Grenze von 100 läge, bestünde de...


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