Afghanistan-Einsatz: Polizisten fordern Parlamentskontrolle

Gefährlicher Job im Kriegsgebiet – doch die Bundesregierung redet die Bedrohung klein

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Grenzen zwischen Militär und Polizei werden bei Auslandseinsätzen immer fließender. Deutschland hat derzeit 344 Polizisten allein für bi- oder multilaterale Missionen abgestellt. Einige finden in Kriegs- und Krisengebieten statt.

Ein Pfarrer in den USA hat dafür gesorgt, dass ein EU-Experte in Brüssel behauptet: Die Polizei in Afghanistan ist besser als ihr Ruf. Das zeigten die massiven Einsätze der afghanischen Ordnungsmacht gegen Demonstranten, die sich über ein Vorhaben des US-Geistlichen Terry Jones erregten. Der hatte hatte sich in die Weltmedien gedrängt mit der Ankündigung, den Koran zu verbrennen.

Die Gefahr ist groß, dass man den Einsatz der Polizei als einen Erfolg der westlichen Polizeischulung wertet. An der ist so einiges zu kritisieren. Vor allem die ungenügende Ausbildung. Nach nur 14-wöchigem Drill schickt man junge Männer in Auseinandersetzungen, denen sie nicht gewachsen sind. Am vergangenen Wochenende wurden gerade wieder 450 Mann in den Dienst verabschiedet, gedrillt von einem italienischen Carabinieri-Oberst.

Deutsche Polizeiausbilder sind seit acht Jahren in Afghanistan tätig. In der ersten Jahreshälfte war die Anzahl der deutschen Kräfte no...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 637 Wörter (4519 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.