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Berliner Kinder am ärmsten dran

Kinderschutzbund fordert mit neuer Kampagne Maßnahmen zur Bekämpfung der drastischen Lage

  • Von Nissrine Messaoudi
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.
Auch das Taschengeld fällt nur dürftig aus.

Berlin ist die Hauptstadt armer Kinder. Seit der Einführung der Hartz IV-Gesetze vor fünf Jahren hält die Metropole den bundesweit ersten Platz in Sachen Kinderarmut – dicht gefolgt von Bremen und Sachsen-Anhalt. Der Berliner Kinderschutzbund forderte gestern, angesichts der dramatischen Lage, mit der aktuellen Kampagne »Kinderarmut. Gemeinsam Barrieren überwinden« die Politik auf, geeignete Maßnahmen zu ergreifen. »Die armen Kinder von heute sind die Verlierer der Zukunft«, sagte Sabine Walther, Geschäftsführerin des Landesverbandes des Deutschen Kinderschutzbundes. Wenn nicht gezielt etwas gegen diese Entwicklung unternommen werde, drohe der Großteil einer ganzen Generation verloren zu gehen, warnte Walther.

Nach einem leichten Rückgang im Jahr 2008 stieg die Zahl der hilfebedürftigen Kinder unter 15 Jahren im Jahr 2009 wieder an. »Heute leben in Berlin rund 490 000 Kinder unter 18. Davon sind 40 Prozent arm«, weiß Walther. In g...


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