Arbeitsplatzexport mit dem Flugzeug

Betriebsräte und Unternehmer kritisieren Luftverkehrssteuer scharf

  • Von Jörg Meyer, Berlin
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Betriebsräte aus der Luftverkehrsbranche und Unternehmervertreter trafen sich zur Konferenz in Berlin. Sie eint die Gegnerschaft zur geplanten Luftverkehrssteuer, die die Bundesregierung erheben will.

Auf der Spree zum Kanzleramt: rund 120 Betriebsräte wollen Unterschriften übergeben.

So viel Einigkeit ist selten. Ehrhard Ott, Ver.diFachbereichsleiter Verkehr, sprach gar von einem historischen Moment. Rund 270 Betriebsräte aus der ganzen Republik kamen am Mittwoch in Berlin mit Vertretern der Unternehmerverbände zusammen, um gemeinsam gegen die geplante Luftverkehrssteuer zu protestieren und weiteres zu verabreden. Nachmittags übergaben sie gut 47 000 Unterschriften am Kanzleramt.

Das Kabinett hatte am 1. September die neue Regelung beschlossen und auch die sofortige Gültigkeit erklärt. Anscheinend wollte die Regierung mal energisches Handeln demonstrieren – bloß war die Rechnung ohne den Wirt gemacht, abgesehen davon, dass hierzulande derlei noch immer vom Bundestag beschlossen wird. Gegen die Pläne, eine Steuer auf gewerbliche Passagierflüge zu erheben – acht Euro für Inlands-, 25 Euro für Mittelstrecken- und 45 Euro für Langstreckenflüge – regt sich Widerstand. Das Geld, das die schwarz-gelbe Bun...

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