Letzter Rettungsversuch für die Hauptschule

Baden-Württemberg: Schwarz-gelbe Landesregierung hält hartnäckig am gegliederten Schulsystem fest

  • Von Erhard Korn
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

In Baden-Württemberg begann in dieser Woche das neue Schuljahr. Mit den sogenannten Werkrealschulen startete auch ein neuer Schultyp. An diesen Schulen können Hauptschüler künftig die mittlere Reife erwerben. Was für das Kultusministerium ein Erfolgsmodell ist, halten die Kritiker des gegliederten Schulsystems für einen Etikettenschwindel, den die Hauptschule wird nicht abgeschafft.

Im bevorstehenden Landtagswahlkampf wird die Bildungspolitik eine zentrale Rolle spielen, auch die Zukunft der bisher 1200 Hauptschulen, denen trotz vieler Stärkungsprogramme ein Schülerrückgang von 50 Prozent prognostiziert wird. Vor allem auf dem Land droht damit den vielen kleinen und kleinsten Hauptschulen das Aus. Etwa 300 sind mit Beginn des Schuljahres schon verschwunden.

Andere Bundesländer reagieren auf diese Problemlage mit Vertiefungen der Kooperation innerhalb der Sekundarstufe I und setzen auf integrierte Systeme wie die Gemeinschaftsschule, die sich als probates Mittel erwiesen hat, in der Fläche eine breite Schulversorgung zu erhalten. Die Stuttgarter CDU-FDP-Regierung aber verweigert auch das kleinste Zugeständnis in Richtung eines längeren gemeinsamen Lernens. Nur in Einzelfällen wird die Zusammenführung der verschiedenen Schularten erlaubt. Allerdings setzt die schwarz-gelbe Landesregierung hier Prioritäten. So wurde ...

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