Sonnez fanfares! Es lebe die Parade in Essen!

  • Von Charlotte Noblet
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Kein Feuerwerk aber trotzdem bunt und laut wurde es in der Zeche Carl: Mit europäischen Hintergedanken wurde es im kleinen aber feinen Industriedenkmal im nördlichen Viertel von Essen musikalisch.

Empfang am Anleger Zweigertbrücke
Für das Spektakel haben erst die Kinder vom Förderturmhaus nebenan gesorgt. Die kommen aus den umliegenden Grundschulen, wo sie meistens auffallen. Diesmal fallen die sogenannten bedürftigen Kinder auch echt auf: Ihre Kostüme sind ziemlich farbenfroh! Schließlich geht es darum, eine Künstlertruppe beim Anleger Zweigertbrücke am Kanal Rhein-Herne abzuholen.
Gleich werden die Empfangsformalitäten fröhlich über Bord geschmissen, kleine und große Künstler treffen aufeinander und ziehen gemeinsam zur Zeche Carl. Fanfaren machen die Parade laut, Maskenspieler machen sie zum Straßenspektakel. Die Einwohner staunen am Fenster: Was soll dieser Urspuk?!

Europa ins Boot holen

„Mit der Parade kommt ein Stück Europa zusammen“, erzählt die Projektleiterin Ana Hopfer. Ihre „Utopie“ bereitet sie schon seit drei Jahren vor: „Der europäische Gedanke gilt mittlerweile sch...

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