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Mauricio Macri droht der Absturz

Abhöraffäre bringt Bürgermeister von Buenos Aires in Bedrängnis

Von Jürgen Vogt, Buenos Aires

Sergio Burstein

Stolpert der Bürgermeister der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires, Mauricio Macri, über eine Abhöraffäre? Heute nimmt der Untersuchungsausschuss des Stadtparlaments seine Arbeit auf.

Es wird eng für Mauricio Macri, den rechten Kandidaten der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr. Der Bürgermeister von Buenos Aires muss sich ab heute dem Untersuchungsausschuss des Stadtparlaments stellen. Die Fakten liegen auf dem Tisch: Die Mobiltelefone von mindestens elf Personen wurden illegalerweise angezapft. Unter den Abgehörten finden sich Unternehmer, Sergio Burstein von der Vereinigung »Angehörige und Freunde der Opfer der AMIA«, aber auch Macris Schwager Néstor Leonardo. Die Justiz ermittelt wegen der »Bildung einer kriminellen Vereinigung« gegen das Stadtoberhaupt. Doch während Macri auf freiem Fuß bleibt, sitzen zwei mutmaßlich Verantwortliche bereits in Untersuchungshaft. Macri bestreitet jede Beteiligung.

Bis Dezember sollen 170 Zeugen...


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