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Sind die Banken noch zu retten?

Podiumsdiskussion auf Konferenz der Linksfraktionen von Bundestag und Hessen-Landtag in Frankfurt am Main

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

»Blasen, Crashs, Renditejagd – sind die Banken noch zu retten?« lautete das Motto einer Konferenz der Linksfraktionen im Bund und in Hessen zwei Jahre nach dem Beginn der Finanzkrise in der Bankenmetropole Frankfurt am Main.

Aufschlag und stärkster Publikumsmagnet der Konferenz war eine Podiumsdiskussion, bei der Kontroversen programmiert waren. So verfolgten über 500 Interessierte den Schlagabtausch zwischen der Bundestagsabgeordneten Sahra Wagenknecht (LINKE), dem Präsidenten des Münchner ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, und dem Wirtschaftswissenschaftler Max Otte, Professor an der Fachhochschule Worms und Autor des Buches »Der Crash kommt«.

Zwar schien zunächst ähnliche Kritik an den Verursachern der Krise vorzuherrschen. So sprach Otte von einer »Systemkrise« und prophezeite: »Wir steuern auf die nächste Krise zu.« Er bemängelte, dass in den USA Massenarbeitslosigkeit und Armut zunähmen und viele tausend Häuser sowie ganze Stadtviertel leer stünden: »Eine solche Fehlallokation hat man früher nur dem Sozialismus zugetraut. Bei einem vernünftigen Modell, wo der Staat was zu sagen hat, wäre das nicht vorstellbar.« Auch Sinn diagnostizierte »Systemversagen«...


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