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Exzentriker

Kirsan Iljumschinow / Der Präsident des Weltschachbundes sorgt für Kopfschütteln

  • Von Dagobert Kohlmeyer
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Seit 1995 ist Kirsan Iljumschinow Präsident des Weltschachbundes (FIDE). Der Millionär aus Kalmückien möchte es auch bleiben. Weil der Kreml entschieden hat, dass er im Oktober sein politisches Amt als Staatschef der südrussischen Republik verliert, will Iljumschinow zumindest den Schachverband weiter leiten.

Darüber abgestimmt wird bei der morgen in Chanty-Mansijsk beginnenden Schacholympiade. Die Wahl wird aber kein Spaziergang für den Amtsinhaber. In Ex-Weltmeister Anatoli Karpow hat Iljumschinow einen ernsthaften Rivalen aus dem eigenen Land. Beide führten monatelang einen erbitterten Wahlkampf. Karpow wirft dem Kontrahenten schlechtes Manageme...


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