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Hoffnungsschimmer in der Wüste

Im Millenniumsdorf Dertu im Norden Kenias sind die UN-Entwicklungsziele bald erreicht

  • Von Marc Engelhardt, Nairobi
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Idee der so genannten integrieren Entwicklung stammt vom US-Amerikaner Jeffrey Sachs, UN-Berater und Entwicklungsökonom. Mit umfangreicher Entwicklungshilfe in den Bereichen Ernährung/Landwirtschaft, Bildung, Gesundheit und Infrastruktur soll in 79 sogenannten Millenniumsdöfern wie Dertu in Kenia beispielhaft gezeigt werden, das und wie Entwicklung funktionieren kann.

Wie eine Stätte der Hoffnung sieht der raue und trockene Norden Kenias nicht aus. Dornenbüsche und geknickte, kleine Bäume bedecken die staubige Steppe, die sich grauweiß unter dem weiten Himmel erstreckt. Wenn die Sonne am Himmel steht, ist es so heiß, dass man es nur im Schatten der Kamele aushält, stöhnt Mohammed Abdi.

»Ich bin Nomade, hier geboren und habe nie etwas anderes gesehen«, sagt er. Die Kamele, Schafe und Ziegen, die er täglich auf der Suche nach ein bisschen Gras und Wasser umhertreibt, sind sein Leben. Und doch sieht Abdi mit Freude, dass sich im unwirtlichen Norden Kenias etwas ändert.

Das Zentrum dieser Veränderungen heißt Dertu, ein Dorf aus Stroh- und Lehmhütten mit rund 5000 Einwohnern wie viele andere auch. Dennoch ist Dertu etwas besonderes: es ist eines von 79 Millenniums-Dörfern in Afrika, gefördert von der Columbia Universität in New York, an der der Ideengeber Jeffrey Sachs lehrt, und den Vereinten Nationen. In...


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