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Das Herz aus dem Leib gerissen

»Der Lauf der Zeit« – Arbeiten von Angela Hampel in der Klosterkirche St. Annen in Kamenz

  • Von Karin Weber
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.
»Vorwärts immer, rückwärts nimmer« – mit gekreuzten Rudern? Ein Kreuz ist's mit dem Rudern.

Im »Lauf(e) der Zeit« zählt man die Jahre auf einmal und trifft mit der Vergänglichkeit zusammen. Man sammelt ein, was vom Tage übrig blieb und glaubt, sich endlich zu kennen, auch den Unterschied zwischen den Handlungen, die man gewollt und die man gemusst hat. Man durchschaut Zusammenhänge und merkt, dass es eigentlich die Fragen waren, die uns reicher machten, nicht die spärlichen Antworten, die uns zuteil wurden. Die Gewissheit, dass das Leben als solches mit allen seinen Unbegreiflichkeiten, seinem Grauen und mit seinen Wundern einen Sinn hat, ist dann befreiend. Und man begreift, dass Gegenwart auf Vergangenheit fußt, dass Erinnerung ein Paradies sein kann, aus dem man nicht vertrieben wird, aber auch die Hölle, in die man schuldlos verdammt ist.

Angela Hampel ist eine international bekannte Grafikerin und Malerin, die in Venedig und Sao Paulo gefeiert wurde, eine herausragende sächsische Alpinistin, die sowohl den Aconcagua mit 6...


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