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Campus statt Kaserne

In Rheinland-Pfalz sind 50 000 neue Arbeitsplätze durch die Konversion entstanden

  • Von Robert Luchs, Mainz
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Rund zwei Milliarden Euro sind in Rheinland-Pfalz seit 1992 in die Umwandlung einstiger militärischer Liegenschaften geflossen. Jetzt zog die Landesregierung eine Zwischenbilanz.

Die Zeiten sind vorbei, da Rheinland-Pfalz als der größte »Flugzeugträger« der Amerikaner außerhalb der USA bezeichnet wurde. In den letzten zwei Jahrzehnten sind die US-Soldaten Zug um Zug und Company um Company aus ihren Kasernen abgezogen. Die Konversion, also die Umwandlung einstiger militärischer Liegenschaften in zivile Einrichtungen, war eine der großen Herausforderungen der letzten Jahrzehnte in diesem Bundesland – unabhängig davon, ob der jeweils regierende Ministerpräsident der SPD oder der CDU angehörte.

Stand anfangs noch die Befürchtung der Regierenden im Vordergrund, der Abzug der USA könne wegen damit auch abziehender Kaufkraft zu schweren wirtschaftlichen Einbrüchen führen, so zeigte sich bald, dass die Konversion viele positive Seiten hat. Zwar gingen zunächst Arbeitsplätze verloren, doch wurde dieser Verlust bald ausgeglichen. Seit 1992 sind an den einstigen militärischen Standorten über 50 000 zivile Arbeitsplä...


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