Werbung

Regierung verteidigt HRE-Boni

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Berlin (AFP/ND). Die Bundesregierung hat die Zahlung von Millionenboni beim verstaatlichten Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) verteidigt. Es sei zwar verständlich, dass die Zahlungen auf den ersten Blick zu Kritik geführt hätten, sagte der Sprecher von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) am Montag. »Auf den zweiten Blick aber, wenn man tiefer schaut, gibt es doch auch maßgebliche Gründe, die zu der Entscheidung geführt haben.« Der Vorstand habe »eine schwierige Abwägung zwischen der weiterhin angespannten Situation der Bank und den politischen Anforderungen« treffen müssen.

Die »operative Handlungsfähigkeit« der HRE sei ohne die Boni bedroht gewesen, sagte der Ministeriumssprecher. Für die Sanierung benötige die HRE »erfahrene und gute Mitarbeiter«. Tatsächlich verließen viele Banker aber das Institut, neue Mitarbeiter müssten dann zu höheren Gehältern eingestellt werden. Wirtschaftsprüfer hätten daher gewarnt, diese Abwanderung gefährde »den Erfolg der Stabilisierung der Bank und damit die erheblichen Mittel, die der Steuerzahler dafür bereitgestellt hat«. Insoweit sei der Aufwand von 25 Millionen Euro nicht unangemessen.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!