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Initiative Pflegeheim – gemeinsam für gute Versorgung

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Andreas Heinz

In Berlin leben nach Auskunft der Senatssozialverwaltung etwa 30 000 Menschen mit einer Pflegestufe in Heimen, rund 100 000 Berlinerinnen und Berliner haben eine Pflegestufe. »Rund 2,25 Millionen pflegebedürftige Menschen leben zur Zeit in Deutschland in Heimen, in zehn Jahren werden es schon 40 Prozent mehr sein«, so die Prognose von Gabriel Schmidt, Vize-Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB).

Der bayerische KV-Chef Schmidt stellte gemeinsam mit Angelika Prehn von der KV Berlin und Gerd W. Zimmermann (KV Hessen) die »Initiative Pflegeheim« vor, der alle 17 Kassenärztlichen Vereinigungen Deutschlands angehören. »Damit gibt es erstmals ein bundesweites Konzept für eine ganzheitliche fachübergreifende medizinische Versorgung in Alten- und Pflegeheimen. Ein besonders freudiger Tag für uns«, stellte Schmidt fest. Er gilt als Initiator des Konzeptes, die Berliner sehen sich in der Rolle des Paten. »Hier gibt es schon seit zwölf Jahren das Projekt Pflege mit dem Plus«, so Angelika Prehn. Sie freute sich mit ihren Kollegen über die Kooperation für eine noch bessere medizinische Versorgung in Pflegeheimen.

Das »große Plus« des schon existierenden Berliner Projekts erläuterte Prehn: »Zu den Vereinbarungen gehört, dass fest angestellte und niedergelassene Ärzte zusammenarbeiten, rund um die Uhr erreichbar sind und mindestens eine wöchentliche Visite und Fallbesprechungen mit dem Pflegepersonal durchführen.«

So könne das Team auf jeden Bewohner eingehen und Krankheitsfälle ausführlich besprechen. Durch die regelmäßigen Untersuchungen könne schnell erkannt werden, wenn sich der Gesundheitszustand bei einem Patienten verschlechtere. Deshalb begrüßte die Berliner KV-Vorsitzende, dass nun eine bundesweit arbeitende Initiative geschaffen wurde Die Ärzte stehen im Turnus 24-Stunden zur Verfügung. »Das erspart den Patienten anstrengende Fahrten vom Pflegeheim ins Krankenhaus«, weiß Prehn. »Im Schnitt leiden 60 Prozent aller Heimbewohner an Demenz«, sagte Herbert Mauel vom Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste. Für diese Patienten seien die Fahrten besonders belastend.

Die Versorgungskonzepte seien allerdings nur umsetzbar, wenn die Krankenkassen diese auch mit den notwendigen finanziellen Ressourcen ausstatteten, erklärte Gerd W. Zimmermann.

www.kvberlin.de

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