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Vattenfall kündigt »strategische Neuausrichtung« an

Am Kohle- und Kernkraft-Geschäft in Deutschland will der Konzern aber festhalten

Der schwedische Energiekonzern Vattenfall hat einen radikalen Umbau und den Verkauf umstrittener Kohlekraftwerke angekündigt, die deutsche Tochter aber ausdrücklich ausgenommen. Hier gilt: Kohle- und Atomkraft wie gehabt. Während sich Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers erleichtert dazu äußert, rechnet der Linke-Abgeordnete Wolfgang Neskovic dennoch mit dem mittelfristigen Ausstieg aus der Kohle-Verstromung.

Stockholm (dpa/ND) - Vattenfall will sich mit mehr erneuerbarer Energie neu ausrichten, hält aber an seinen deutschen Atom- und Kohlekraftwerken unverändert fest. Konzernchef Øystein Løseth kündigte am Dienstag in Stockholm zudem eine Schrumpfkur an: Investitionen werden gestrichen, Stellen abgebaut und Kohlekraftwerke in mehreren europäischen Ländern verkauft. Das Unternehmen will sich künftig auf seine Kernmärkte in Deutschland, Schweden und den Niederlanden konzentrieren. Grund soll unter anderem eine Rüge der schwedischen Regierung als alleiniger Anteilseigner Vattenfalls wegen seiner massiven Aktivitäten bei der klimaschädlichen Kohle im europäischen Ausland sein.

Die deutsche Vattenfall-Tochter als größten Unternehmensteil nahm Løseth von den Verkaufsabsichten ausdrücklich aus: »Wir werden unsere Positionen in Deutschland halten, weil es zu unseren Kernmärkten gehört.« An den Atomreaktoren Krümmel und Brunsbüttel will Vattenfall...


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