Auszeichnung für einen Unbequemen

Der LINKE-Abgeordnete Ilja Seifert erhielt in Berlin den Elke-Bartz-Preis für seine Verdienste in der Behindertenbewegung

  • Von Silvia Ottow
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Am Montag wurde im Berliner Kleisthaus, einer Stätte der Begegnung zwischen Behinderten und Nichtbehinderten am Amtssitz des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, zum ersten Mal der Elke-Bartz-Preis verliehen. Der Linksparteipolitiker Ilja Seifert bekam ihn.

Ilja Seifert freut sich über den Elke-Bartz-Preis. ND-

»Elke Bartz fehlt uns«, formulierte Ilja Seifert am Montagnachmittag im Kreis von Freunden, Politikern und Mitstreitern aus der Behindertenbewegung, die in der Berliner Mauerstraße zusammengekommen waren, um den Preisträger des ersten Elke-Bartz-Preises zu feiern.

Die Namensgeberin, eine charismatische Frau aus Hollenbach in Baden-Württemberg, war im Alter von 52 Jahren an Krebs gestorben. Querschnittsgelähmt, seit sie 21 war, hatte sie nur zu gut beurteilen können, was es heißt, rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen zu sein. Doch Elke Bartz organisierte diese nicht nur für sich selbst, sondern immer öfter auch für andere Menschen in ähnlichen Lebenslagen, die sich nicht so gut zu helfen wussten. Sie hatte die Kraft, trotz ihres körperlichen Handicaps mit anderen Menschen auf Ämter zu gehen, sich für sie mit Behörden zu streiten, Vorträge und Schulungen zu organisieren. Das sprach sich schnell herum. Bald war sie eine anerkannte Expertin...

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