Das Kreuz mit dem Defizit

EU-Sorgenkind Irland kommt nicht aus den roten Zahlen heraus

  • Von Gabriel Rath, Dublin
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Irland hat am Dienstag erfolgreich vier- und achtjährige Staatsanleihen im Umfang von 1,5 Milliarden Euro platziert – bei großer Nachfrage. Allerdings musste die Regierung dafür hohe Zinsen bieten, die das Verschuldungsproblem weiter verschärfen. Der einstige »Keltische Tiger« kommt einfach nicht aus der Defizitfalle heraus.

Als erster hochrangiger Vertreter eines Euro-Staates hat der irische Notenbankgouverneur Patrick Honohan nun eingeräumt, dass sein Land nicht, wie bisher geplant, das Defizitziel von drei Prozent bis zum Jahr 2014 erreichen werde. Honohan macht dafür die schwache Konjunktur und die enormen Kosten der Rettung der irischen Banken verantwortlich. »Eine neue Budgetausrichtung wird bald notwendig sein«, sagte er.

Irland wird in diesem Jahr ein Haushaltsdefizit von 11,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts verzeichnen. Rechnet man die Kosten für die Rettung der Anglo Irish Bank dazu, liegt das Defizit bei 25 Prozent. In nur drei Jahren auf die von der EU vorgeschriebenen drei Prozent zu kommen, ist schlicht unmöglich. Brüssel will aber De...

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