Velten Schäfer 22.09.2010 / Inland

»Ohne Furcht und Hoffnung«

Zum 68. Juristentag fordern kritische Richter und Anwälte eine Selbstverwaltung der Justiz

Deutschland ist eine Bananenrepublik – zumindest was die Stellung von Richtern und Staatsanwälten angeht. Die sind, fast einzigartig in der EU, direkt von der Exekutive abhängig. Was Brüssel inzwischen von Beitrittskandidaten fordert, müsse im Kernland Bundesrepublik endlich Wirklichkeit werden, fordert ein breites Bündnis von Juristenverbänden.

Planungsgemäß steht die Religionsfreiheit im Zentrum des Deutschen Juristentags, der am Dienstag in Berlin begonnen hat. Und vor der traditionsreichen Veranstaltung, zu der in der Hauptstadt rund 3000 Juristen erwartet werden, hat der Verfassungsrichter Udo di Fabio dazu bereits eine Maxime formuliert: Die »Toleranz« müsse dort enden, wo sie der »Intoleranz den Weg bereitet«.

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