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Notstand bei Erzieherinnen

Rheinland-Pfalz bietet nun unbefristete Verträge an

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Mainz (ND-Luchs). In Mainz rächt es sich jetzt, dass vor Jahren Erzieherinnen und Erzieher nur noch befristet eingestellt worden sind. Durch geänderte Rechtsansprüche auf einen Kindergartenplatz sind in der rheinland-pfälzischen Hauptstadt nun erheblich mehr Betreuungsplätze und somit auch mehr Erzieherinnen erforderlich. Hinzu kommt ab 2013 der Rechtsanspruch auf Betreuung ab dem vollendeten ersten Lebensjahr.

Sozialdezernent Kurt Merkator (SPD) sprach bei der Vorstellung des neuen Kindertagesstätten-Bedarfsplanes von einer »Herkulesaufgabe« für die Stadt. Bis 2012 sollen mit den freien Trägern rund 800 neue Kindergartenplätze geschaffen werden, um der steigenden Kinderzahl gerecht zu werden. Das bedeutet den Bau weiterer Kindertagesstätten mit einem erheblichen finanziellen Aufwand, der im Haushalt noch berücksichtigt werden muss.

Inzwischen, so Merkator, würden 50 Prozent der Eltern den Anspruch auf einen Platz für Zweijährige nutzen. Es sei aber davon auszugehen, dass diese Zahl noch steigen werde. In Mainz sind zur Zeit 600 Erzieherinnen und Erzieher beschäftigt. Um den Beruf attraktiver zu machen, werden inzwischen nur noch unbefristete Verträge abgeschlossen.

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