Das Theater hat 90 Minuten

Im Theaterdiscounter wird der »Spielplan Deutschland 2010/2011« interpretiert

  • Von Lucía Tirado
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Das Theater-Tribunal tagt.

14 mal »Woyzeck«. Der sich tiefer zwischen Arm und Reich fressende Spalt in der Gesellschaft lässt die deutschen Theater in der neuen Spielzeit so oft nach dem Werk des Dichters Büchner über einen armen Teufel greifen. Die Aussage kann eindeutiger nicht sein. Woyzeck sei der Mensch, auf dem alle 'rumtrampeln, schrieb Theaterkritiker Alfred Kerr 1927. Woyzeck sei ein Behandelter, kein Handelnder. Ein Opfer. Mit zehn Inszenierungen steht Dürrenmatt an zweiter Stelle. »Der Besuch der alten Dame« ist auch kein Loblied auf die Qualität des Zusammenlebens. Es folgt acht mal Shakespeares »Hamlet« mit kraftvollen Aussagen über Macht und Ohnmacht.

Den »Spielplan Deutschland 2010/2011« nahmen Anne Verena Freybott, Heike Pelchen und Georg Scharegg unter die Lupe und versahen die gleichnamige Inszenierung mit dem Untertitel »Wege aus der Krise«. Die Krise sei zwar kürzlich von offizieller Seite für beendet erklärt worden. Es sei aber zu spät gewes...

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