Militär soll Motor der Modernisierung sein

Medwedjew fordert von Russlands Wirtschaft Qualitätsschub wie in Rüstung und Raumfahrt

  • Von Irina Wolkowa, Moskau
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Es war nicht die erste Beratung der von Präsident Medwedjew einberufenen Modernisierungskommission, die gestern in seiner Anwesenheit in Ramenskoje bei Moskau stattfand. Sie stellt dennoch eine Zäsur für das Lieblingsprojekt des Staatschefs dar.

Künftig soll die Rüstungsindustrie die Rolle des Motors in den Plänen des russischen Präsidenten Dmitri Medwedjews für die Modernisierung und Diversifizierung der nach wie vor extrem von Rohstoffexporten abhängigen russischen Wirtschaft übernehmen. Ganz neu ist die Idee nicht. Die USA verdanken ihre weltweite Führungsrolle bei Hochtechnologien vor allem Forschungsergebnissen, die von der Rüstungsindustrie in Auftrag gegeben wurden.

Auch in der Sowjetunion war der militärisch-industrielle Komplex Synonym für technischen Fortschritt. Denn die mit Staatsgeldern alimentierte Wissenschaft forschte vor allem für Rüstung und Raumfahrt. Daraus resultierende Produkte waren zum Teil Weltspitze, wurden aus Geldmangel aber selten in den zivilen Bereich überführt. Das soll sich jetzt ändern, und Staatskonzernen, die an der russischen Wirtschaftsleistung nach wie vor zu knapp 50 Prozent beteiligt sind, hat Medw...

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