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Protest gegen Sarkozys Rentenpläne hält an

Gewerkschaften und Opposition haben heutigen Donnerstag erneut zu Streik- und Aktionstag erklärt

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Widerstand gegen die Rentenreform der französischen Rechtsregierung hält an, er wird sogar noch stärker. Davon dürfte der landesweite Streik- und Aktionstag Zeugnis ablegen, zu dem die französischen Gewerkschaften anlässlich der heutigen Debatte über das Rentenreformgesetz im Senat, der zweiten Kammer des Parlaments, aufgerufen haben.

In der Nationalversammlung, der ersten Kammer des Parlaments, wurde das Gesetz über die Rentenreform bereits in der vergangenen Woche kraft der erdrückenden rechten Mehrheit verabschiedet – im Schnellverfahren, mit begrenzter Redezeit für die Opposition, was tumultartige Auseinandersetzungen auslöste. Der Kern der Reform, die Anhebung des gesetzlichen Rentenalters von 60 auf 62 Jahre, wird nach wie vor von der übergroßen Mehrheit der Franzosen abgelehnt. Doch daran will Präsident Nicolas Sarkozy auf jeden Fall festhalten, während seine Regierung in anderen Teilen der Reform bereits Zugeständnisse gemacht hat. Die Gewerkschaften halten den Druck aufrecht, weil sie die Hoffnung nicht aufgeben, dass das Gesetz im Senat doch noch verändert werden kann.

»Die Sanierung und Neuordnung des Rentensystems bestimmt die Zukunft vieler Millionen Franzosen«, meint der CFDT-Gewerkschaftsvorsitzende François Chéréque. »Das jetzt ohne echte Konsul...


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