Die Route war von Anfang an falsch

Bei der Entscheidung für den Hauptstadtflughafen galt Schönefeld als der schlechteste Standort

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Fehler gleich am Anfang, gerade bei solchen Großprojekten, lassen sich entweder nur mit ungeheurem Aufwand beheben oder gar nicht. Ein Beispiel dafür liefert derzeit die Fluglärmdebatte im Zusammenhang mit dem neuen Großflughafen in Schönefeld.

Als sich die brandenburgische Landesregierung und der Berliner Senat das Ganze vor knapp 20 Jahren ausgedacht hatten, hieß das Ziel, den Luftverkehr der Region südlich von Berlin zu zentralisieren und zu konzentrieren. Die Berliner Flughäfen Tegel und Tempelhof sollten dafür schließen, der Luftverkehr sollte die Berliner Innenstadt nicht länger belasten. So lautete das politische Ziel und es leuchtete einer Mehrheit der Menschen in der Region tatsächlich ein. Ein wachsender Flugbetrieb mitten in der Metropole – das ist nicht nur belastend, das ist auch gefährlich.

Drei Standorte standen seinerzeit zur Auswahl: Sperenberg, Jüterbog und Schönefeld. Als Matthias Platzeck (SPD) noch Brandenburgs Umweltminister war, legte sein Ressort das Umweltgutachten zum Flughafenprojekt vor. Es wies Schönefeld völlig begründet als die eindeutig schlechteste Wahl aus. Denn mit diesem Standort inmitten einer »Boomregion« würde man in Kürze wieder ge...

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