Christina Matte 25.09.2010 / Kultur

Verrückt nach Russland

Unerkannt durch Freundesland – es war eine ganze Bewegung

Ulrich Henrici am Berg

Im Juni eröffnete im Berliner Stadtbezirksmuseum Lichtenberg eine Ausstellung mit dem Titel »Unerkannt durch Freundesland«. Erzählt wird von DDR-Bürgern, die ein Transitvisum nach Rumänien nutzten, um ohne Genehmigung und abseits der offiziellen Routen die Sowjetunion zu bereisen. Jetzt hat das Museum die Exposition wegen des großen Besucherinteresses bis zum 25. Oktober verlängert. Das große Interesse, woher rührt es?

Vor den Aufstellern mit Reiseberichten und Schnappschüssen vom Alltagsleben in allen Sowjetrepubliken treffe ich ältere Ostberliner, die sich dem Land, das es nicht mehr gibt, immer noch verbunden fühlen. Da sind der Chemiker, der in Moskau studierte und dort persönliche Freundschaften schloss; das Ehepaar, das via Reisebüro und im Verbund der Reisegruppe Urlaub am Schwarzen Meer verlebte, und der einstige FDJler, der an der Trasse arbeitete. Freundesland – ja, das ist die SU, das Land Lenins und der Befreier, für ...

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