»Für Chávez ins Parlament«

Vereinigte Sozialistische Partei strebt Zwei-Drittel-Mehrheit in der Nationalversammlung an

  • Von Helge Buttkereit, Caracas
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Venezuelas Nationalversammlung wird seit den Wahlen von 2005 völlig von der Sozialistischen Einheitspartei (PSUV) von Staatschef Hugo Chávez dominiert. Anders als damals wird die Opposition die Wahl an diesem Sonntag nicht boykottieren. Die Sozialisten wollen eine Zwei-Drittel-Mehrheit in dem 165 Sitze zählenden Parlament erreichen.

Revolutionäre lassen sich nicht von Wolkenbrüchen aufhalten. Als der Himmel am Ende des Marsches der Kandidaten der Vereinigten Sozialistischen Partei (PSUV) in Caracas die Schleusen öffnet, bleiben die meisten stehen. Denn es spricht Hugo Chávez. Zwar stellt der Präsident Venezuelas, der in Personalunion auch Parteichef ist, kaum mehr als die Kandidaten der Hauptstadt vor, aber wenn er spricht, dann hört das Volk zu. Und bleibt auch im Regen dabei. Der Präsident hat nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Zwar steht er am Sonntag nicht zur Wahl, wenn gut 17,5 Millionen Venezolaner ein neues Parlament bestimmen, aber er hat die Wahl zu einer Abstimmung über die Revolution erklärt. Unermüdlich hat er die Kandidaten seiner Partei in den vergangenen Wochen unterstützt, war ständig auf den Umzügen präsent. Schließlich steht viel auf dem Spiel. Da viele Venezolaner nur dann zur Wahl gehen, wenn der Präsident zur Abstimmung steht, hat di...

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