Putzen gegen Quadratmeter

Münster: Studenten wohnen bei Senioren

  • Von Silke Katenkamp, dpa
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Demnächst beginnt das Wintersemester und tausende Studenten suchen noch nach einer Bleibe. In vielen Uni-Städten ist bezahlbarer Wohnraum knapp. Immer beliebter werden WGs mit Senioren. Der Deal: Zimmer gegen Hilfe. Dabei geht es aber nicht immer reibungslos zu.

Münster. Putzen – das ist in vielen Wohngemeinschaften das Streitthema Nummer eins. Nicht so bei Jura-Studentin Evelina Hopf. In der WG der 23-Jährigen ist es ausschließlich sie, die den Boden wischt und saugt, den Müll raus bringt, die Fenster putzt, im Garten den Rasen mäht und Unkraut zupft. Zum Spaß macht Evelina das nicht. Mit der Haus- und Gartenarbeit zahlt sie quasi ihre Miete.

Für jede Stunde, die sie ihrer Vermieterin Gisela Gebhardt – einer 73 Jahre alten Rentnerin – zur Hand geht, bekommt sie für einen Monat einen Quadratmeter mietfreien Wohnraum. Für die Souterrainwohnung in Gebhardts Haus zahlt Evelina deswegen nur 80 Euro im Monat.

Möglich macht dies das Projekt »Wohnen für Hilfe«, das es mittlerweile in 14 Städten in Deutschland gibt, darunter Köln, Frankfurt, München, Aachen und Düsseldorf. Der Deal: Studenten bekommen mietfrei Wohnraum, dafür helfen sie in Haus und Garten, gehen Einkaufen oder mit de...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 686 Wörter (4202 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.