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»Am Ende geht es um Arbeitsplätze«

Gespräch mit Labour-Legende John Prescott

Seit Juli sitzt John Prescott im House of Lords, im britischen Oberhaus. Der Gewerkschafter und ehemalige Vize-Premier unter Tony Blair war in der »New-Labour«-Ära Verbindungsmann zur traditionellen Parteibasis. Während die Partei nach dem Rücktritt von Gordon Brown im Mai dieses Jahres einen neuen Chef suchte, wurde er zum Wortführer der Opposition gegen die sozialen Kürzungspläne der konservativ-liberalen Regierung. Gabriel Rath sprach mit dem 72-Jährigen auf dem Labour-Parteitag in Manchester.

ND: Sie waren vier Monate sozusagen inoffizieller »Führer der Opposition Ihrer Majestät«. Welchen Rat haben Sie nun für Ed Miliband?
Prescott: Das wichtigste ist zunächst die Einheit der Partei. Die internen Kämpfe haben letztlich Gordon Brown die Wahl gekostet. Die Wähler mögen das nicht. Wir werden nur zurückkommen, wenn wir geeint sind.

Welche politischen Prioritäten soll der neue Parteichef setzen?
Am Ende geht es doch immer um Arbeitsplätze, nicht wahr? Unsere drei Prioritäten müssen sein: Arbeitsplätze, Steuern, Sozialstaat. Als Regierung haben wir gezeigt, dass wir all das zusammen hinbekommen. Die Herausforderung ist nun, es wieder zu tun.

Gibt es Alternativen zu den Sparplänen der Regierung?
Beide Großparteien (Labour und Konservative, G.R.) haben die Notwendigkeit von Einsparungen eingeräumt. Aber lassen Sie uns Klartext reden: Die Probleme haben d...



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