Drei heiße Eisen für die Stahlkocher

Schneller Tarifabschluss bringt Lohnzuwachs und vor allem Gleichstellung von Leiharbeitern

  • Von Hendrik Lasch, Gröditz
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Bei den Tarifverhandlungen für die Stahlbranche hat die IG Metall heiße Eisen angepackt und neben einem Lohnplus von 3,6 Prozent einen bemerkenswerten Erfolg erzielt: Leiharbeiter werden per Tarif gleichgestellt.

Das Wetter in Gröditz ist gewerkschaftsfreundlich. Morgens verzog sich der Dauerregen; die Warnstreik-Kundgebung vorm Tor des Stahlwerks der sächsischen Kleinstadt beginnt. Hätte es gegossen, wäre sie kürzer ausgefallen, sagt Willy Eisele, Regionalchef der IG Metall Dresden: »Die Gesundheit der Kollegen geht vor.«

Um Gesundheit ging es nur indirekt bei den Tarifverhandlungen für die Stahlindustrie, denen diese Woche 300 Gröditzer Stahlkocher sowie 500 Kollegen in Eisenhüttenstadt, Zeithain und Ilsenburg per Warnstreik Schwung verliehen und die vorgestern Abend zu einer Einigung in Nordrhein-Westfalen führten. Drei Eisen wollte die Gewerkschaft schmieden. Dazu gehört neben einer Lohnforderung von sechs Prozent auch eines, das auf dem Plakat am Gröditzer Werkstor in die Formel gefasst ist: »Gute Arbeit für Jung und Alt«.

Worum es dabei geht, lässt sich so umreißen: Die Jungen rücken nicht wie erhofft nach, und die Alten machen sich bei der...

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