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NICK McDONELL – ein »Wunderkind«, das gereift ist

  • Von Reiner Oschmann
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wirkt der Roman wie das Buch eines 26-Jährigen? Ja und nein. Die Schilderung der Campus-Atmosphäre an der Harvard-Universität, auf Karriere zielende Geheimbündelei künftiger Absolventen oder studentische Sex- und Trink-Fantasien legen eine jugendliche Quelle nahe. Tatsächlich war Nick McDonell, der einer New Yorker Medienfamilie entstammt, selbst an der Elite-Uni. Der Hauptthemenstrang des Buches und seine zentrale politisch-kritische Botschaft hingegen lassen nicht unbedingt an einen so jungen Autor denken. Das gilt auch und besonders für die Architektur; sie weist eher auf einen gestandenen Schriftsteller.

In der Tat offenbart Nick McDonell, der mit 17 seinen Romanerstling »Zwölf« veröffentlicht und dafür das Label »Wunderkind« ausgestellt bekommen hatte, mit seinem nunmehr dritten Buch »Ein hoher Preis«, einen beeindruckenden Reifeprozess. Das ist schon deshalb bemerkenswert, weil in der Literatur, der zeitgenössisch US-amerikanisch...

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