Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

NRW will Hochtief helfen

Essen (AFP/ND). Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat sich in den Abwehrkampf des deutschen Baukonzerns Hochtief gegen eine Übernahme durch den spanischen Konkurrenten ACS eingeschaltet. Das Vorhaben der Spanier sei »weder im Interesse des Landes noch der Hochtief-Beschäftigten«, sagte NRW-Wirtschaftsminister Harry Voigtsberger (SPD) den Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe (Dienstag). »Es müssen jetzt alle Wege geprüft werden, wie sich eine solche Übernahme abwehren lässt.« Noch in dieser Woche wolle er sich deshalb mit Hochtief-Chef Herbert Lütkestratkötter treffen.

Lütkestratkötter bekräftigte seine ablehnende Haltung zum ACS-Angebot. »Es ist im Interesse unserer Mitarbeiter und unserer Aktionäre, dass Hochtief ein unabhängiges Unternehmen bleibt«, sagte er der WAZ-Gruppe. Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) lehnte ein Eingreifen zuvor ab.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln