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Vom Bahnhof zur Demokratie

Inzwischen ist der Widerstand gegen Stuttgart 21 mehr als nur der Protest gegen ein milliardenschweres Bauprojekt

  • Von Barbara Martin, Stuttgart
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Es begann als Kampf gegen ein Großbauprojekt, inzwischen geht es um Demokratie und um die Entfernung vieler Berufspolitiker vom Bürger. Die Auseinandersetzung um Stuttgart 21 hat sich in den vergangenen Tagen verschärft. CDU- und FDP-Politiker werfen den Gegnern vor, durch Druck von der Straße das parlamentarische System aushebeln zu wollen. Unter den Gegnern wiederum stellt sich immer stärker der Eindruck ein, dass zu viele Politiker Bürger eher lästig finden.

Vor zwei Tagen versammelten sich etwa 50 000 Demonstranten zur 46. Montagsdemo im Stuttgarter Schlossgarten. Seit November vorigen Jahres wird wöchentlich gegen den Umbau des Kopfbahnhofes in einen unterirdischen Durchgangsbahnhof demonstriert. Anfangs fand sich nur eine Handvoll Gegner ein, dann wurden es 5000, 10 000, 15 000. Und das nur montags. Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 mobilisiert seit einigen Wochen zusätzlich am Wochenende zu Großdemos. Am vorigen Freitag zoge...


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