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Dass der Gouverneur von Kundus kaum eine Chance hatte, eines natürlichen Todes zu sterben, war klar. Zu deutlich hat er sich an die Seite der Fremden gestellt, die vor nunmehr neun Jahren angetan mit Rüstung und Waffen ins Land kamen. Es wird ein Nachfolger kommen und wenn er klug ist, dann managt er seinen Job jetzt so moderat, dass er ihn und sich in die neue Zeit retten kann.

Viel Widersprüchliches ereignet sich derzeit in Afghanistan. Die Kämpfe werden brutaler. Es werden wechselseitig weiter Offensiven vorgetragen, die dann beiden Seiten doch nur deutlich machen, dass ein militärischer Sieg unmöglich ist. Man dringt nächtens mordend in das jeweils feindliche Lager ein, um tagsüber miteinander über einen möglichen Frieden zu reden. Wer mit wem warum gegen wen – das ist undeutlicher denn je. Mit den zunehmenden Versuchen, unumkehrbare Tatsachen zu schaffen, deuten sich Chancen für ein Ende des Krieges an. Zumindest auf Seiten der afghanischen Politik, die aus dem Weißen Haus weniger denn je kontrolliert werden kann. Was unlängst noch in London über die Zukunft Afghanistans beredet wurde, ist kaum noch von Bedeutung. Wenn die NATO jetzt klug ist, dann nutzt sie die Chance, sich aus der selbst aufgestellten Falle zu befreien: Übergabe in Verantwortung lautet die Zauberformel eigenen Überlebens.

Ob das an den entscheidenden Stellen schon so begriffen wird? Jüngst erklärte Brigadegeneral Erich Vad, Übergabe in Verantwortung sei nicht gleichbedeutend mit dem Abzug der Bundeswehr. Vad hat direkten Zugang zu Merkel. Er ist im Kanzleramt für Sicherheitspolitik zuständig.

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