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Charme-Offensive für die Quote

Am Wochenende fand die 3. Bundesfrauenkonferenz der LINKEN statt

  • Von Heidrun Böger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Teilnehmerinnen der 3. Bundesfrauenkonferenz der LINKEN diskutierten am Wochenende in Leipzig feministische Konzepte. Ein Thema war die Auswirkungen der Finanzkrise aus Sicht der Frauen.

An der Spitze der Stadt Schwerin steht mit Angelika Gramkow eine Frau, das sächsische Borna hat mit Simone Luedtke ebenfalls eine linke Oberbürgermeisterin, und nicht zuletzt ist mit Gesine Lötzsch die Vorsitzende der LINKEN eine Frau. Dennoch: In puncto Gleichberechtigung ist noch viel zu tun, darin bestand auf der Bundesfrauenkonferenz, die unter dem Motto »Love me, gender!« stattfand und etwa 150 Teilnehmerinnen anlockte, Konsens.

Gekommen waren Basisfrauen, die Parteivorsitzende, Frauen aus den Kreisverbänden, Mandatsträgerinnen auf Landes-, Bundes- und Europa-Ebene, Sympathisantinnen, Bürgermeisterinnen und Wissenschaftlerinnen. Eine bunte Mischung also. Caren Lay, Bundesgeschäftsführerin der Linkspartei, drückt das Ziel so aus: »Feministische Politik gehört in das Herz der Partei und in die Mitte der Gesellschaft.« Sie plädiert für eine »Charme-Offensive für die Quote«.

In der PDS waren 45 Prozent der Mitglieder weiblich, bei der P...


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