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Chile erkennt seine Urbevölkerung an

Mapuche beendeten Hungerstreik

  • Von Jürgen Vogt, Buenos Aires
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Alle schauen beim Stichwort Chile in diesen Tagen auf die Bergleute von San José. Dabei hat sich weiter südlich etwas für das Land politisch Fundamentales ereignet: Chile wird ein plurikultureller Staat, in dem die Anerkennung der Urbevölkerung in der Verfassung festgeschrieben ist. Das kündigte Staatspräsident Sebastián Piñera am Freitag an. Er werde umgehend den Kongress auffordern, mit der Debatte eines entsprechenden Gesetzes zu beginnen.

»Schon vor einigen Wochen haben wir angeregt unsere Pueblos Originarios (ursprüngliche Völker, d.A.] ein für alle Mal in der Verfassung anzuerkennen, und ich glaube, es wurde schon viel Zeit vertrödelt«, erklärte jetzt der chilenische Präsident. Sebastián Piñera reagierte mit seiner Ankündigung auch auf die zehn noch im Hungerstreik verbliebenen Mapuche. Eine entsprechende Änderung der Verfassung ist eine uralte Forderung der Urbevölkerung. Und letztlich gab sein Versprechen den Ausschlag, dass au...


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