Füchse halten Spitzenplatz

Berliner siegen 27:24 gegen Großwallstadt

Die Füchse Berlin bleiben Spitzenreiter in der Handball-Bundesliga. Der Hauptstadtklub gewann am Sonntag mit dem 27:24 (14:11) gegen den TV Großwallstadt auch sein siebtes Saisonspiel und ist damit als einziges Team der Liga in dieser Saison noch unbesiegt. Ivan Nincevic (11 Tore) und Bartlomiej Jaszka (5) waren die erfolgreichsten Berliner Werfer. Das Team aus Mainfranken hatten die Füchse in der vergangenen Saison noch knapp die Europapokal-Qualifikation verpasst.

»Wir sind sehr glücklich mit dem Sieg. Wir wussten, dass es ein sehr schweres Spiel wird. Der Unterschied zwischen beiden Mannschaften ist nur sehr klein«, sagte Füchse-Trainer Dagur Sigurdsson: »Wir haben in der zweiten Hälfte Torsten Laen verloren, ein Kompliment an die Mannschaft, die das trotzdem kompensiert hat.« Laen hat sich der ersten Diagnose zufolge eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen.

In der intensiv, aber keinesfalls hochklassig geführten Partie prägten immer wieder Fehlanspiele und Unkonzentriertheiten das Geschehen auf dem Parkett. In der 55. Minute führten plötzlich die Gäste mit 23:22. Doch die Füchse ließen sich vom Rückstand nicht aus dem Konzept bringen. Mit einer starken Schlussphase sicherten sich die Berliner noch den Sieg und feierten ausgelassen mit den 9000 Zuschauern in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle.

Beim nächsten Heimspiel am 24. Oktober gegen die Rhein-Neckar-Löwen erwartet Geschäftsführer Bob Hanning ebenfalls wieder volle Ränge – und träumt von Mehr-Einnahmen. »Wir werden wieder ein ausverkauftes Haus haben und denken doch noch einmal über eine Zusatztribüne nach«, sagte Hanning am Sonntag.

Die Zeiten, als die Füchse nur gegen Topklubs die Halle füllen konnten, sind vorbei. Eine Zusatztribüne soll etwa 1000 weitere Plätze schaffen, der Aufbau der mobilen Zuschauerränge würde zwei Tage dauern. »Die Chancen stehen 50:50. Es wird noch geprüft«, sagte Vereinssprecher Stefan Güter am Montag. dpa/ND

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