Nur die Schwächsten überleben

Der »Währungskrieg« als neue Etappe der systemischen Überproduktionskrise

  • Von Tomasz Konicz
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Zwischen den Volkswirtschaften brodelt es. Lange schwelende Spannungen im Wirtschaftsgefüge entladen sich derzeit in beginnenden »Währungskriegen«.

Die Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) endete ohne Lösungsansatz für die währungspolitischen Spannungen zwischen etlichen Volkswirtschaften, die derzeit zu regelrechten »Währungskriegen« eskalieren. Der Vorsitzende des IWF-Lenkungsausschusses, Youssef Boutros-Ghali, sprach abschließend von »offenkundigen Reibungen« zwischen Staaten. Der IWF werde seine diesbezügliche »Arbeit vertiefen« und im »Laufe des nächsten Jahres« Vorschläge zur Diskussion stellen, hieß es in einer Erklärung.

Im Vorfeld der Tagung fehlte es nicht an eindringlichen Warnungen vor den Folgen der befürchteten Währungskriege. So sprach Ökonom und Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stigliz von einer drohenden »Liquiditätsflut«, die im Gefolge der expansiven Geldpolitik der Notenbanken zur Destabilisierung der globalen Devisenmärkte führen könne. Ähnlich argumentierte IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn, der Staaten vor einem »Abwertungswettlauf« ihrer Wäh...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 718 Wörter (5353 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.