Der Anfang vom Ende der FARC?

Vernünftig wäre eine Verhandlungslösung, aber die will auch Kolumbiens neuer Präsident nicht

  • Von Raul Zelik, Medellín
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die »Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens« (FARC) haben in jüngster Zeit schwere Schläge hinnehmen müssen. Zuletzt wurde ihr Kommandant Jorge Briceño Suarez alias »Mono Jojoy« bei einer Miliäraktion getötet. Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos sprach von einem »Anfang des Endes der Guerilla«.

Die Formulierung ist charakteristisch – Triumphalismus und Zurückhaltung halten sich in Regierungsverlautbarungen auffallend die Waage. Zwar wurde der »schwerste Schlag gegen die Guerilla in der kolumbianischen Geschichte« gefeiert, die Medien waren voll mit Heldenepen über die federführenden Offiziere. Gleichzeitig jedoch betonte das offizielle Kolumbien, dass die FARC noch lange nicht besiegt seien.

Dabei spricht diesmal wirklich einiges für ein Ende der FARC. Die am Sowjetmarxismus orientierte Guerilla, deren Ursprünge bis in die 40er Jahre zurückreichen und die lange Zeit ein Viertel des Landes kontrollierte, hat zuletzt zu viele Schläge einstecken müssen. Anfang 2008 wurde FARC-Verhandlungsführer Raúl Reyes bei einem Überfall in Ecuador getötet. Im Juli des gleichen Jahres befreiten Spezialeinheiten, die sich als Rot-Kreuz-Delegierte ausgaben, mehrere Entführte aus den Händen der Guerilla. Es folgten Militärschläge gegen ein...

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