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Mehr Staat, nicht weniger

Nouriel Roubini und Stephen Mihm unterbreiten Vorschläge für eine »Krisenökonomie«

  • Von Helmut Matthes
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.
Nouriel Roubini, Stephen Mihm: Das Ende der Weltwirtschaft und ihre Zukunft. Crisis Economics. Campus Verlag, 470 S., geb., 24,90 Euro

Die US-Amerikaner Nouriel Roubini und Stephen Mihm zählen zu jenen bürgerlichen Wissenschaftlern, die sich sehr kritisch mit der kapitalistischen Wirtschaftsentwicklung auseinandersetzen. Sie gelten als »linksliberal«. Der Ökonom Roubini hat die Finanzkrise detailliert vorausgesehen. Gemeinsam mit dem auch als Journalist bekannten Historiker Mihm hat er nun eine wirtschaftstheoretische und -geschichtliche Analyse des Wesens, der Ursachen, des Verlaufs und der Risiken der internationalen Finanzkrise vorgelegt und Vorschläge für eine »Krisenökonmie« abgeleitet.

Die Autoren beurteilen die Krise als Ausdruck dessen, »dass der Kapitalismus alles andere als ein schnurrendes, sich selbst regulierendes Gefüge ist«. Krisen sind fester Bestandteil des Systems. In der jüngsten Krise, die als umfassende Krise des Kapitalismus im 21. Jahrhundert charakterisiert wird, zeigte sich »das korrupte Geflecht von Finanzwelt und Politik«, die »gesamte globa...


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