Martin Kröger 16.10.2010 / Berlin / Brandenburg

Endspurt fürs Wasserbegehren

Rund 172 000 Unterschriften sind bis zum 26. Oktober nötig, damit es einen Volksentscheid gibt

An vielen Stellen in der Stadt sammeln Ehrenamtliche wie Lou Dell-Missier (r.) Unterschriften. ND-

»Liebe Berlinerinnern und Berliner, zeichnen Sie mit!« »Nur noch wenige Tage Zeit, Wasser geht uns alle an.« Lou Dell-Missier ruft in das ständige Kommen und Gehen der Passanten am S-Bahnhof Frankfurter Allee in Berlin-Friedrichshain. Ab und zu bleibt jemand stehen, stellt sich an den kleinen Tisch mit dem Symbol des Volksbegehrens »Unser Wasser« – und unterschreibt mit Namen, Geburtsdatum und Adresse auf einer Liste. So auch Klaus Riesner. Der ältere Herr ist sauer: »Auf die Banditen da oben, denen er für das Wasser immer mehr Geld in den Rachen werfen muss.« Dass er Wasser spart und trotzdem mehr bezahlen soll, scheint ihm auch nicht plausibel.

Drei Stunden dauert ihre Schicht, erzählt Lou Dell-Missier, die ehrenamtlich sammelt. »Dann macht die Stimme nicht mehr mit.« Und ohne angesprochen zu werden unterzeichnen die Menschen nicht. Überhaupt ist es die Generation 40 Plus, die ihr direktdemokratisches Recht wahrnimmt, hat Dell-...

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