»500 Mal hat Ulf gefragt«

Ex-Manager Reiner Calmund will Dynamo Dresden wieder nach oben führen

  • Von Tina Hofmann, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Durch das 0:3 im Traditionsduell bei Rot-Weiß Erfurt hat Dynamo Dresden es verpasst, der Spitze der 3. Liga auf den Fersen zu bleiben. »So wie man die Woche trainiert, spielt man dann auch«, klagte Trainer Matthias Maucksch über die Einstellung seiner Spieler. Auch in der Klubführung gibt es noch Baustellen – derer nimmt sich Berater Reiner Calmund an.

Ein »Pöstchen« möchte er nicht, denn »junge Leute gehören an die Macht und nicht so alte Säcke wie ich«, stellt der frühere Fußball-Manager Reiner Calmund klar. Die »Plaudertasche« aus dem Rheinland, ist seit Juni dieses Jahres wieder im Fußballgeschäft und berät den Drittligisten SG Dynamo Dresden. Eine Rückkehr in das Tagesgeschäft schließt er jedoch aus: »Man muss der Jugend das Vertrauen geben, denn die sind schon besser, als viele glauben.« Dass der 62-jährige Ex-Manager von Bayer Leverkusen ausgerechnet an der Elbe aktiv ist, ist kein Zufall.

»Es gibt für mich eine besondere Beziehung zu Dresden. Ulf Kirsten und Ralf Minge lagen mir immer wieder in den Ohren, dass ich helfen soll. Von Ulf habe ich das mindestens 500 Mal gehört. Der Verein hat einen besonderen Mythos. Die Leute in Dresden sind positiv bekloppt«, erklärt »Calli« seine Hilfe im Osten. »Bei der Stadioneröffnung letztes Jahr sangen d...


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