Schulbrote locken Füchse an

Wildtiere wie Wildschweine und Waschbären fühlen sich in Berlin zunehmend heimisch

  • Von Mechthild Henneke, AFP
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Alarmstimmung an einer Grundschule im Berliner Bezirk Schöneberg: Ein Fuchs ist auf dem Gelände gesichtet worden. Um die Kinder zu schützen, hat die Direktorin Derk Ehlert alarmiert. Der 43-Jährige ist Jagdreferent bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Ehlert hat den Fuchs im Gebüsch vor einem Seitentrakt der Schule entdeckt und betrachtet ihn genau. »Ich kenne das Tier«, sagt er. Er hat es früher auf dem Gelände einer benachbarten Kita gesehen – offenbar ist der Fuchs umgezogen.

Ehlert schätzt den Fuchs als gesund und nicht gezähmt ein. Das bedeutet, dass er den Menschen aus dem Weg geht. Wäre das nicht der Fall, müsste er vom Gelände entfernt werden. Ein Fuchs, der keine Angst mehr vor Menschen hat, könnte zubeißen, wenn er sich bedroht fühlt. Doch dieser Fuchs darf bleiben. Ehlert erklärt der Direktorin, dass sie sich weder vor dem Tier fürchten, noch sich um es kümmern muss.

Das enge Zusammenleben von Menschen und Wi...


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