Migration nach kanadischem Vorbild

Mit einem Punktesystem will die schwarz-gelbe Koalition die Zuwanderung steuern

  • Von Christian Klemm
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Um den akuten Fachkräftemangel zu beheben, wollen Politiker von CDU und FDP die Einwanderung durch ein Punktesystem regeln. Doch innerhalb der Unionsparteien stößt der Vorschlag auf Ablehnung.

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) will es, der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, will es auch, und Philipp Mißfelder, Chef der CDU-Nachwuchsorganisation Junge Union, spricht sich ebenfalls dafür aus. Das Punktesystem ist für die schwarz-gelbe Koalition sowie für das wirtschaftsnahe DIW das favorisierte Modell, um Zuwanderung nach Deutschland in Zukunft zu steuern. In diesem System wird vorwiegend die Qualifikation eines potenziellen Einwanderers bewertet; Religion, Herkunftsland und Kulturkreis bleiben außen vor.

Politiker von Union und FDP berufen sich in der Regel auf Länder, in denen das Punktesystem bereits zur Anwendung kommt. Kanada, das 1967 erstmals ein solches System eingeführt hat, gilt vielen als Vorbild für eine zukünftige deutsche Einwanderungspolitik. Auch Neuseeland und Australien wählen Zuwanderer durch ein Punkteranking aus.

Wer in Kanada leben und arbeiten ...

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