Werbung

Harte Nuss aus Paris

Europa League: Dortmund unter Erfolgsdruck

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Er wolle nur so viele Gesetze wie nötig. Gewiss, ein löblicher Vorsatz des Bundesinnenministers. Doch wie viele Gesetze braucht der Bürger? Und welche? Minister de Maizière sieht Handlungsbedarf bei der Speicherung von Telefon- und Mobilfunkdaten: »Wir sollten ein neues Gesetz zur Mindestspeicherung auf den Weg bringen, das den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts genügt.« Dabei droht er insgeheim mit EU-Europa. Wenn man dort »spitz« bekomme, dass schwere Kriminalfälle nicht gelöst werden, weil rechtliche Grundlagen fehlen... De Maizière will Kinderpornografie verstärkt bekämpfen. Bisher sei es zu sehr um das Löschen und Sperren zumeist vom Ausland aus verbreiteter Internet-Darstellungen gegangen. Nun will er gegen Täter direkt vorgehen. Mit verdeckten Ermittlern. Es stelle sich die Frage, ob solche Ermittler dann – was normalerweise jedem Beamten selbstverständlich verboten ist – »szenetypische Straftaten« begehen dürfen, um Täter »anzufüttern«. Folgt der Minister da dem Modell »Polizisten als Steinewerfer« bei Stuttgart 21-Demos? Weiter gefährdet sei Deutschland durch islamistische Gewalttäter. Im Fokus stünden etwa tausend gewaltbereite Personen, darunter 130 »Gefährder«. De Maizière bekräftigte seine Linie, nur in Ausnahmefällen öffentlich vor drohenden Terroranschlägen zu warnen. »Dauernde öffentliche Warnungen halte ich nicht für hilfreich.« Das verunsichere die Bevölkerung und stumpfe sie ab. hei.
Er wolle nur so viele Gesetze wie nötig. Gewiss, ein löblicher Vorsatz des Bundesinnenministers. Doch wie viele Gesetze braucht der Bürger? Und welche? Minister de Maizière sieht Handlungsbedarf bei der Speicherung von Telefon- und Mobilfunkdaten: »Wir sollten ein neues Gesetz zur Mindestspeicherung auf den Weg bringen, das den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts genügt.« Dabei droht er insgeheim mit EU-Europa. Wenn man dort »spitz« bekomme, dass schwere Kriminalfälle nicht gelöst werden, weil rechtliche Grundlagen fehlen... De Maizière will Kinderpornografie verstärkt bekämpfen. Bisher sei es zu sehr um das Löschen und Sperren zumeist vom Ausland aus verbreiteter Internet-Darstellungen gegangen. Nun will er gegen Täter direkt vorgehen. Mit verdeckten Ermittlern. Es stelle sich die Frage, ob solche Ermittler dann – was normalerweise jedem Beamten selbstverständlich verboten ist – »szenetypische Straftaten« begehen dürfen, um Täter »anzufüttern«. Folgt der Minister da dem Modell »Polizisten als Steinewerfer« bei Stuttgart 21-Demos? Weiter gefährdet sei Deutschland durch islamistische Gewalttäter. Im Fokus stünden etwa tausend gewaltbereite Personen, darunter 130 »Gefährder«. De Maizière bekräftigte seine Linie, nur in Ausnahmefällen öffentlich vor drohenden Terroranschlägen zu warnen. »Dauernde öffentliche Warnungen halte ich nicht für hilfreich.« Das verunsichere die Bevölkerung und stumpfe sie ab. hei.

Während Bayer Leverkusen und der VfB Stuttgart als ungeschlagene Tabellenführer ihrer Gruppen heute entspannt den dritten Spieltag in der Europa League angehen können, stehen die in der Bundesliga gefeierten Fußballprofis von Borussia Dortmund im Duell mit Paris St. Germain schon unter Druck. Nach der 0:1-Heimschlappe vor drei Wochen gegen den FC Sevilla können sie sich heute Abend keinen weiteren Rückschlag erlauben. »Wir wollen unbedingt die Punkte holen, die wir gegen Sevilla verpasst haben«, sagte Manndecker Neven Subotic.

Die Aufgabe erscheint knifflig. Schließlich hat der Tabellendritte der französischen Eliteliga derzeit einen ähnlich guten Lauf wie die Dortmunder. Wettbewerbsübergreifend haben die Franzosen keines ihrer vergangenen sieben Spiele verloren. Nach Siegen in Sevilla (1:0) und gegen Karpati Lwiw (2:0) führt Paris St. Germain die Tabelle der Gruppe J mit weißer Weste und drei Zählern Vorsprung auf den BVB an. »Das wird eine harte Nuss«, meinte BVB-Taktgeber Nuri Sahin voller Respekt.

Vor allem Leonardo Dede fiebert der Partie entgegen. Erstmals seit dem 8. Mai steht der Linksverteidiger in einem Pflichtspiel wieder im Team und ersetzt den gesperrten Marcel Schmelzer. »Natürlich werde ich nervös sein. Wenn du fünf Monate nicht gespielt hast, ist das ganz normal«, sagte der mit 318 Bundesliga-Spielen erfahrenste Dortmunder Profi. Keiner seiner Mitstreiter zweifelt daran, dass der zuletzt im Regionalliga-Team eingesetzte Rekonvaleszent aus Brasilien seinen Mann steht. »Dede hat Qualität ohne Ende. Wir freuen uns auf ihn«, sagte Sahin.

Was mehr zu denken gibt, ist die zuletzt schwache Heimbilanz gegen internationale Gegner. Nur in einem der vergangenen sechs Europapokal-Spiele vor eigenem Publikum gelang ein Sieg. Doch die Bundesliga-Erfolgsserie mit sieben Siegen in Serie macht Mut für das Duell mit Paris. Nicht zuletzt deshalb empfindet Torhüter Roman Weidenfeller keinen übermäßigen Druck: »Auf diese Spiele haben wir ein Jahr hingearbeitet. Das ist Vorfreude pur.« dpa

Europa League, heute

Gruppe B

Aris Saloniki - Bayer Leverkusen 21.05

Atlético Madrid - Trondheim 21.05

Gruppe H

VfB Stuttgart - FC Getafe 19.00

Young Boys Bern - Odense BK 19.00

Gruppe J

Dortmund - Paris St. Germain 19.00

Karpati Lwiw - FC Sevilla 19.00

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!