Libanon steht vor einer neuen Zerreißprobe

Erwarteter Bericht des Tribunals zum Hariri-Mord birgt Zündstoff

  • Von Karin Leukefeld, Beirut
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Stabilität Libanons steht erneut auf dem Spiel. Das sagt die Internationale Krisengruppe in einem neuen Bericht voraus, der in Libanon mit Sorge zur Kenntnis genommen wird.

Innerlibanesische Beziehungen, die Legitimität der Hisbollah, die Regierung der nationalen Einheit, die syrisch-libanesische Versöhnung – alles könnte ins Wanken geraten, wenn der für Ende des Jahres erwartete Bericht des UN-Sondertribunals für Libanon (STL) zur Aufklärung des Mordes am früheren Ministerpräsidenten Rafik Hariri veröffentlicht wird, meint die von westlichen Regierungen finanzierte Internationale Krisengruppe (ICG).

Während UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon, US-Außenministerin Hillary Clinton, der französische Präsident Nicolas Sarkozy und alle ausländischen Verbündeten des derzeitigen Ministerpräsidenten Saad Hariri fast täglich dazu auffordern, die Legitimität des Tribunals anzuerkennen, äußern vor allem die politische Opposition um die schiitische Hisbollah (Partei Gottes), Syrien und Iran ihre Ablehnung. Das Tribunal sei ein US-amerikanisch-israelisches Projekt, um die Hisbollah niederzumachen, erklärte kürzlich d...

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