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Gesund Altern in Berlin

7. Landesgesundheitskonferenz plant konkrete Ziele

In zwanzig Jahren könnte sich die Zahl der pflegebedürftigen Berliner fast verdoppeln. Derzeit sind etwa 96 000 Menschen pflegebedürftig. Schätzungen zufolge könnten es bis 2030 bereits 170 000 sein. Die 7. Berliner Landesgesundheitskonferenz forderte daher gestern, ältere Menschen besser zu unterstützen.

»Wir wollen, dass die Menschen lange gesund und eigenständig in der Stadt leben können«, sagte Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher (LINKE). Die Konferenz drehte sich um das Thema »aktives und gesundes Alter in Berlin«. Die Gesundheitssenatorin will für das Leben im Alter konkrete Gesundheitsziele formulieren. Das sei eine Aufgabe, für die die verschiedenen Ressorts zusammenarbeiten müssten, sagte Lompscher. Beispielsweise müssten neben dem Gesundheitssenat auch Sozial- und Verkehrssenat oder die Wohnungsbaugesellschaften ihren Teil beitragen. Auch Matthias Wismar vom Europäischen Observatorium für Gesundheitssysteme und -politik betonte, wie wichtig eine intersektorelle Zusammenarbeit für übergreifende Gesundheitsziele sei. Ein solch umfassender Gesundheitsplan könne sowohl »zur Verbesserung der Behandlung« von Patienten beitragen als auch den Bereich der Prävention voranbringen.

Wie erstmals im Jahr 2009 wurde auch in diesem Jahr eine Institution für ihr besonderes Engagement geehrt. Lompscher hielt die Laudatio auf das Berliner Büro für medizinische Flüchtlingshilfe. Die Ehrung sei auch als Versicherung zu verstehen, dass diese engagierte Arbeit trotz schwieriger Rechtslage politischen Rückhalt habe.

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